2005

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Kirchenkonzert Romantische Kirchenmusik

Ausflug nach Langschlag bei Groß Gerungs

Kirchenkonzert Romantische Kirchenmusik

Samstag, 17. September 2005, 20.00 Uhr, Stadtpfarrkirche St. Valentin

Zu Beginn diese Konzertes stand die Streichersymphonie Nr. 9 von Felix Mendelssohn Bartholdy, der so wie Mozart im frühen Kindesalter komponierte. Die Serie von 12 Symphonien für Streicher enstand mit einer stattlichen Anzahl von vielen anderen Komposition im zarten Kindesalter von 12 Jahren. Max Regers Vertonung des berühmten Textes von Matthias Claudius – Der Mond ist aufgegangen – unterstreicht die tiefsinnigen allgemein bekanten Worte. Antonin Dvorak war nicht nur ein anerkannter Symphoniker (Symphonie aus der Neuen Welt), sondern auch ein eifriger Kirchenmusiker. Jahrelang spielte er in Prag die Frühmesse an der Orgel. Daraus resultieren viele Kirchenmusikwerke. Die Psalmlieder und seine messe bezeugen dieses Schaffen. Um der großen musikalischen Anlage der messe in D- Dur, op.86 gerecht zu werden, wurde eine Ennser Singemeinschaft für dieses Konzert eingeladen.

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sinfonia IX in C-Dur

Max Reger

Der Mond ist aufgegangen

Antonin Dvorak

Psalmlieder, op.99
aus Psalm 23: Gott ist mein Hirte
aus Psalm 144/145: Herr, mein Gott, ich will dir singen
aus Psalm 98: Singet dem Herrn, singet ihm neue Lieder

Antonin Dvorak

Messe in D-Dur, op.86
für Soli, Chor und Orchester

Ausführende

Sopran: Elisabeth Würzburger

Alt: Karin Adlberger

Tenor: Gerhard Reiterer

Bass: Markus Schulz

Chor und Orchester der Pfarre St. Valentin

gemeinsam mit Ennser Singgemeinschaft

Leitung: Christoph Bitzinger

Messe in D-Dur

Antonin Dvoraks Messe in D-Dur war seine einzige Messkomposition und für die Einweihung der kleinen Kirche in Luzany im Jahre 1887 geschrieben worden, und zwar in der Fassung für gemischten Chor und Orgel in Hinblick der begrenzten Möglichkeiten der Kirche. Die Orchesterfassung entstand später auf Verlangen seines Verlegers. Nach der Niederschrift der Messe schreibt er einem Freund: „Ich habe die Arbeit glücklich beendet. Ich denke es wird ein Werk sein, das seinen Zweck erfüllen wird. Es könnte heißen: Glaube, Hoffnung und Liebe zu Gott dem Allmächtigen, der mir gestatte, dieses Werk zum Preis des Allerhöchsten und zur Ehre unserer Kunst zu beenden. Wundern Sie sich nicht, dass ich so gläubig bin – aber ein Künstler, der es nicht ist – bringt nichts solches zustande.“

Ausflug nach Langschlag bei Groß Gerungs

Sonntag, 12. Juni 2005

Am Sonntag, 12. Juni 2005 unternahm der Chor einen Ausflug nach Langschlag bei Groß Gerungs im Mühlviertel, Niederösterreich. Dort gestaltete der Chor die Sonntagsmesse, zelebriert vom ehemaligen Chormitglied und Kaplan von St. Valentin, dem nunmehrigen Pfarrer von Langschlag Andres Bühringer, der im Anschluss die Sehenswürdigkeiten der Kirche sowie seinen Aufgabenbereich in der Pfarre Beschrieb.

Chor der Pfarre St. Valentin vor der Pfarrkirche Langschlag

Nach dem Mittagessen gab's dann einen Verdauungsspaziergang durch die herrliche mühlviertler Landschaft mit Besichtigung prominenter Steinformationen - dem Opferstein, dessen Wasser auch im heißesten Sommer nicht austrocknet, und dem "Kamelstein".

Von dort ging es weiter zur Wahlfahrtskirche St. Wolfgang bei Weitra.

St. Wolfgang bei Weitra

Nach der Besichtigung der Kirche von St. Wolfgang stand ein Besuch bei der Papiermühle Mörzinger, wo jeder selbst eine Bogen Papier aus Baumwollhadern schöpfen konnte.

Seinen Ausklang fand der Ausflug dann im "Fassldorf" bei einer gemütlichen Jause.